Haftstrafe für Alexander Hardt und Hintergründe zu rechten Aktivitäten im Südosten

Das Landgericht Kiel hat das Urteil im Prozess gegen die Rocker und Neonazis Peter Borchert (Ex-NPD-Landesvorsitzender und Führungsfigur “Kieler Kameradschaft” und “AG Kiel”), Nils Hollm (“AG Kiel” und ehemaliger NPD-Kandidat) und Alexander Hardt (ehemals “AG Neumünster”) gesprochen. Die Angeklagten sollen im Jahr 2009 einen rivalisierenden “Hells Angel” angegriffen haben. Der Vorfall ereignete sich in der rechten Kneipe “Titanic” in Neumünster. Nachdem sich zunächst kein Zeuge an irgendwas erinnern wollte, sagten jetzt der Wirt und Neonazi Horst Micheel und dessen Sohn Björn gegen die ehemaligen Kameraden aus. Der aufgrund anderer Vergehen inhaftierte Hardt nahm die Schuld im Prozess auf sich und wurde zu einer Haftstrafe von einem Jahr verurteilt. Borchert und Hollm wurden freigesprochen. Dieses Urteil wird vermutlich das ohnehin geschwächte Geschäft “PLS Werkzeuge” von Hardt in Kiel weiter lähmen. Offenbar sind die anderen beteiligten Neonazis nicht in der Lage, das Geschäft ohne die Hauptfigur Hardt weiter zu führen.

Über den Prozess berichtet auch der Blick nach Rechts .

Unterdessen erschien ein Artikel der Antifa Herzogtum Lauenburg zu den rechten Strukturen vor Ort um den NPD-Nachwuchskader Simon Haltenhof.

One response to “Haftstrafe für Alexander Hardt und Hintergründe zu rechten Aktivitäten im Südosten”

  1. ” Als Haftgründe gelten laut Gesetzesvorhaben:
    falsche oder unvollständige Angaben gegenüber den Behörden,
    ein fehlender Pass,
    Geldzahlungen an Schlepper
    oder die Umgehung von Grenzkontrollen bei der Einreise.
    Kurz: alle unvermeidlichen Begleiterscheinungen der Flucht.

    …Am Donnerstag soll das Gesetz im Bundestag verabschiedet werden ”

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-und-asylrecht-bundesregierung-will-flucht-zum-verbrechen-machen-a-1041258.html

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